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Berufsunfähigkeit und Dienstunfähigkeitsversicherung

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) kann für Beamte sinnvoll sein. Allerdings nur dann, wenn sie die richtige Variante abschließen. Denn Staatsdiener werden offiziell nicht „berufsunfähig“, sondern „dienstunfähig“. Was das heißt, legt das Bundesbeamtengesetz in Paragraf 44 fest. Wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt werden kann ein Beamter demnach bereits, wenn er infolge einer Erkrankung innerhalb von sechs Monaten mehr als drei Monate nicht arbeiten konnte und innerhalb eines halben Jahres keine Aussicht auf Besserung besteht. Erfahren Sie in den folgenden Abschnitten alle wichtigen Informationen:

Themen die für Sie wichtig sind

Ihre Versorgungsansprüche

Die Grafik zeigt, dass besonders junge Beamtinnen und Beamte für den Fall
der Dienstunfähigkeit nicht ausreichend versorgt sind. Es besteht in der Regel
kein Anspruch auf ein Ruhegehalt. Auch eine eventuelle Nachversicherung in
der gesetzlichen Rentenversicherung bedeutet keine ausreichende Sicherheit.

Versorgung von Beamten bei Dienstunfähigkeit in unterschiedlichen Situationen

Wenn Sie erfahren möchten wie hoch Ihre Versorgungsansprüche bei einer Dienstunfähigkeit sind,
schauen Sie sich einfach die folgende Grafik an!

Dienstunfähigkeitsbezüge als Beamter in Prozent

Warum brauchen Sie eine “echte Dienstunfähigkeitsklausel”?

Dienstunfähige Beamte sind nicht automatisch auch berufsunfähig. Hierfür muss der Betroffene Beamte mindestens 50 Prozent seiner beruflichen Tätigkeiten nicht mehr ausüben können – so ist die Berufsunfähigkeit in den meisten Versicherungsverträgen geregelt. Diese Grenze gibt es für die Dienstunfähigkeit nicht. Daher erhält der Beamte erst einmal kein Geld aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung – es sei denn, im Vertrag ist eine sogenannte Dienstunfähigkeitsklausel vereinbart.

Diese Klausel gibt es in verschiedenen Varianten. Den vollen Versicherungsschutz gewährt eine Dienstunfähigkeitsklausel, sofern darin Entlassung und Versetzung in den Ruhestand eindeutig geregelt sind. Es kommt hier auf die korrekte Formulierung der Klausel an.
Beispiel: „Bei Beamten des öffentlichen Dienstes gilt die Versetzung in den Ruhestand wegen allgemeiner Dienstunfähigkeit oder die Entlassung wegen allgemeiner Dienstunfähigkeit als Berufsunfähigkeit.“

Der Versicherer schließt sich damit in Gänze der Entscheidung des Dienstherrn an und zahlt ohne Einschränkung die vereinbarten Leistungen. Auch Beamtenanwärter sowie Beamte auf Probe oder Widerruf sind mit dieser Formulierung im Vertrag abgesichert. Der große Vorteil: Ein zusätzlicher medizinischer Nachweis der Berufsunfähigkeit entfällt. Genau darüber streiten Versicherungen und Versicherte oft jahrelang.

Berufsunfähigkeitsversicherung Check

Für alle die bereits eine Berufs- oder Dienstunfähigkeitsversicherung haben, bieten wir Ihnen einen kostenlosen Vertragscheck an. In diesem prüfen wir für Sie alle wichtigen Klauseln Ihres Vertrages, die Rentenhöhe, die Laufzeit und vieles mehr.

Ja ich will den kostenlosen Vertragscheck

Ursachen für eine Berufsunfähigkeit

Quelle: © MORGEN&MORGEN Stand 05/2018

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So finden Sie den passenden Schutz

Individuelle Beratung ist wichtig. Es kann schwierig werden den passenden Schutz zu bekommen. Gesundheitlich vorbelastete Menschen aber auch bestimmte Berufsgruppen oder bei bestimmte Hobbys müssen Sie mit Risikozuschlägen in Ihrem Vertrag rechnen. Dennoch sollten auch sie versuchen, einen Anbieter zu finden, der sie mit einer Dienstunfähigkeitsklausel versichert.

Beamte auf Probe und Beamtenanwärter benötigen einen höheren Schutz bei Dienstunfähigkeit wie Beamte auf Lebenszeit. Im Falle einer Dienstunfähigkeit werden diese entlassen und erhalten kein Ruhegehalt. Allerdings bieten nur wenige Versicherer Verträge mit einer „echten“ Dienstunfähigkeitsklausel an, die auch Beamtenanwärter absichert.

Lassen Sie sich deshalb am besten Individuell und ausführlich zu diesem Thema beraten.

Risikovoranfrage stellen

Wie bereits erwähnt ist Ihr individueller Beitrag von vielen unterschiedlichen individuellen Faktoren abhängig. Wir haben hierzu eine Digitale Risikovoranfrage entwickelt. Nach absenden des Formulares erhalten Sie innerhalb von 14 Tagen Ihren individuellen Versicherungsvorschlag. Selbstverständlich können Sie diesen Service kostenfrei nutzen.

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Anfrage zur Berufs-/Dienstunfähigkeitsversicherung

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