PKV Beitragserhöhung bei der Debeka – Was kann man tun?

Was viele Finanzexperten für die Beitragsentwicklung 2020 und 2021 der privaten Krankenversicherungen prophezeit haben, haben die Kunden der Debeka bald schwarz auf weiß vorliegen: Die Beiträge der PKV für Beamtentarife werden massiv erhöht. Doch sind diese Beitragserhöhungen überhaupt gerechtfertigt? Und kann man diesen womöglich durch einen Widerspruch oder besser über einen Tarifwechsel innerhalb der Versicherung entkommen? Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um die aktuellen Beitragsanpassungen, die natürlich nicht nur für die Debeka gelten.

Themen die für dich wichtig sind

  • Beitragserhöhungen in der PKV sind normal – bis zu einem gewissen Maße
  • In welchem Ausmaß erhöhen sich die PKV Beiträge der Debeka 2021?
  • In welchem Verhältnis steht die Beitragserhöhung der Debeka zu anderen privaten Versicherern?
  • Warum sind derartige Beitragserhöhungen wie bei der Debeka überhaupt möglich?
  • Ist ein Widerspruch zur PKV Beitragserhöhung der Debeka möglich?

In vier kurzen Schritten zur optimalen Lösung

Beitragserhöhungen in der PKV sind normal – bis zu einem gewissen Maße

selbstverständlich gehören Beitragserhöhungen (leider) zum täglichen Leben. Ob Gas-, Strom-, Rundfunk- oder Versicherungsbeiträge. Manche Anpassungen sind aufgrund der allgemein steigenden Kosten in entsprechenden Branchen nachvollziehbar, andere Preiserhöhungen wiederum einfach nur gefühlte Abzocke. So fühlen sich vermutlich auch gerade viele Kunden der Debeka Krankenversicherung mit Blick auf ihren neuen PKV Tarif.

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In welchem Ausmaß erhöhen sich die PKV Beiträge der Debeka 2021?

Gerade Beamte, bei denen die Debeka Krankenversicherung besonders beliebt war, trifft der neue Beamtentarif der PKV mit einer Beitragserhöhung von 19 Prozent ziemlich hart. So können die Kunden je nach Tarif zwischen 40 und 80 Euro im Monat draufzahlen. Auch die Ausbildungstarife der Versicherung sollen erhöht werden – in welchem Ausmaß wurde noch nicht bekannt gegeben. Als Neukunde steigen Sie natürlich zu den angepassten Beiträgen der Debeka ein, bekommen aber – gerade als Beamter oder Beamtin – keine besseren Konditionen als zu vergleichbaren PKV Beiträgen anderer Gesellschaften. Die genauen Details zum lückenhaften Leistungsumfang der Debeka erläutern wir Ihnen gerne in einer kostenlosen Onlineberatung.

In welchem Verhältnis steht die Beitragserhöhung der Debeka zu anderen privaten Versicherern?

Natürlich werden nicht nur bei der Debeka die Beiträge erhöht. Auch bei der Allianz, der AXA, der Continentale, der Concordia, der Barmenia oder der R+V wurden schon in 2020 Beitragsanpassungen für die private Krankenversicherung vorgenommen. Doch schaut man sich die Zahlen der letzten Jahre genauer an, so ist der Sprung bei der Debeka mit 19 Prozent bei den Beamtentarifen enorm. Zum Vergleich: Die Beitragserhöhung in der PKV liegt im Durchschnitt zwischen 3 und 4 Prozent pro Jahr, bei Beamten sogar oft noch etwas niedriger. Dass die Debeka hier in den letzten Jahren mehr als stabil war, kann diese sprunghafte, jedoch extreme Anpassung im Jahr 2021 kaum entschuldigen.

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Warum sind derartige Beitragserhöhungen möglich?

Allgemein ist die Anpassung der Versicherungsbeiträge gesetzlich geregelt und rechtens, wenn bestimmte Faktoren zutreffen. Bei der PKV Beitragsanpassung wird sich laut Verband der Privaten Krankenversicherung auf folgende Regelung berufen: Eine private Versicherung kann ihre Prämien erst anpassen, wenn die Leistungsausgaben (in einer Versichertengruppe eines Tarifs) mindestens 10 Prozent höher liegen als ursprünglich kalkuliert wurde. Alle Daten und damit verbundenen Prämienanpassungen werden durch einen unabhängigen Treuhänder geprüft und von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht überwacht.

Wichtig: Der Kundenstamm wird in der privaten Krankenversicherung in Tarife und Kollektive unterteilt. Deswegen kann es bei zwei Kunden des gleichen Anbieters zu unterschiedlichen Beitragserhöhungen in der PKV kommen.

Der horrende Anstieg etlicher PKV-Tarife im Jahr 2020 wurde unter anderem damit erklärt, dass es trotz der gestiegenen Kosten durch den medizinischen Fortschritt in den letzten Jahren keine Beitragsanpassungen gegeben habe. In dem besagten Jahr wurde allerdings die entscheidende Prozenthürde überschritten, sodass die Kunden der privaten Krankenkassen diese Anpassung „auf einen Schlag“ erwischt. So schmerzhaft hat es nun auch die Kunden der Debeka mit der Beitragserhöhung 2021 getroffen.

Bei der Debeka wurde die aktuelle Beitragsanpassung zum einen ebenfalls mit den gestiegenen Versicherungsleistungen begründet, zum anderen mit der Absenkung des Rechnungszinses auf 2,3 Prozent. Die seit vielen Jahren anhaltende Niedrigzinslage sorgt für niedrigere Erträge bei den Kapitalanlagen. Im Fall der privaten Krankenkassen sind die Altersrückstellungen der PKV-Tarife die verzinsten Rücklagen.

Ist ein Widerspruch zur PKV Beitragserhöhung der Debeka möglich?

Leider können Sie gegen die Beitragserhöhung keinen Widerspruch einlegen, da diese in der Vereinbarung der Allgemeinen Versicherungsbedingungen vertraglich und durch den Gesetzgeber geregelt sind (siehe oben). Sind Sie aber mit Ihrer PKV von der Beitragserhöhung 2021 betroffen, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht innerhalb von zwei Monaten, nachdem Sie die Mitteilung zu Ihrer Beitragsanpassung erreicht hat. Ein Wechsel des privaten Krankenversicherers bringt jedoch nicht immer Vorteile – im Gegenteil.

Wichtig: Kündigen Sie Ihre PKV nicht, bevor Sie die schriftliche Bestätigung der Aufnahme Ihrer neuen Krankenversicherung erhalten haben!

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